Pluto und Saturn derzeit vereint

Im Alter von 29 / 30 Jahren und mit 58 / 60 bekommen wir alle von den Sternen dieselbe Frage gestellt *):
Tust Du das, wofür Du bestimmt bist? Wofür Du Dich einsetzen magst, wie Du gern gesehen werden möchtest? Je nach Typ folgen wir unserer eigenen Spur bereits – oder waren in den Jahren davor unterwegs in „Ich mach es anderen recht“ oder „Keine Lust, mir Gedanken zu machen, wofür ich wirklich brennen kann“ oder „Was ich will, das interessiert sowieso keinen“ oder haben andere Möglichkeiten gefunden, ihrer Bestimmung zu entgehen. Sehr beliebt ist der Glaubenssatz: „Das kann nicht funktionieren!“.

Den eigenen zu Weg finden ist unter all den Möglichkeiten nicht immer einfach

Es ist ja nicht immer leicht, sich selbst treu zu bleiben. Wir riskieren Diskussionen und Unstimmigkeiten mit unseren Liebsten, die Ihre eigene Vorstellung davon haben, was sie von uns erwarten. Oder wir befürchten, schief angesehen zu werden, wenn wir den Weg gehen, der immer wieder mal sehnsüchtige Gedanken und Träume in uns auslöst.

Der Preis, den wir mit dem tapferen Ignorieren der eigenen inneren Stimmen zahlen, ist aber hoch. Selbst unsere Beziehungen werden schlechter, obwohl wir Konflikte dadurch zu vermeiden suchen. Unzufriedenheit mündet in körperliches Unwohlsein, schlechte Laune, innere Leere – oder wir boykottieren uns möglicherweise unbewußt, wenn uns im Leben nichts richtig gelingen will.

Die Ansprüche anderer an uns vernebeln uns manchmal die Sicht auf unseren eigenen Weg

Wie kann ich beginnen, meine Wünsche und Sehnsüchte zu verwirklichen? Hierzu gibt ein individuelles Geburtshoroskop viele Hinweise. Der Stand der Sterne zum jetzigen Zeitpunkt gibt außerdem zusätzlich Auskunft, welche Werkzeuge uns das Leben gerade jetzt zur Verwirklichung der eigenen Lebensziele in die Hand gibt.

Widmen wir uns unserer eigenen Bestimmung, erkennen wir die blühenden Möglichkeiten am Wegesrand

Wer von den Sternen in 2019 aufgefordert wird, sich dieser Frage zu widmen, erfährt sie intensiver, als sonst. Denn der Planet, der diese Frage in schöner Regelmäßigkeit stellt (Saturn), befindet sich noch viele Monate lang in Konjunktion mit einem weiteren Planeten (Pluto), der die Intensität der Frage deutlicher spüren lässt als in anderen Jahren. Die höhere Nachdrücklichkeit birgt aber auch ein größeres Potential, eine wirklich schlüssige Antwort zu finden, als zu anderen Zeiten.

Nutze die Chance dieser Zeitqualität. Finde heraus, ob Du Begonnenes von tönernen Füßen auf ein tragbares Fundament stellen möchtest oder ob Du anderswo beginnen möchtest, eine für Dich stimmigere Grundlage für Dein weiteres Leben zu entwickeln.

So manche Blüte erblüht an Orten, an denen wir es nicht für möglich hielten

Wenn Du Dich angesprochen fühlst und darüber nachdenken möchtest, wie Du derzeit mehr auf Deine eigene Spur gelangen kannst, vereinbare doch einen Astro-Termin bei mir. Wir sprechen eine Stunde lang über Deine Sterne und über das, was Dich bewegt. Du erhältst das Gespräch auf Wunsch auf CD gebrannt zum Immerwiedernachhören. Das bekommst Du für 120 €. Nachfolgende Auffrischungstermine gibt es ab 60 € und unterstützende Methoden ebenso ab 60 € (Trance, Aufstellung uvm.)

Gehe gestärkt und mit neuen Ideen in Deine nächste Lebensphase. Es lohnt sich!

Wer seine Bestimmung findet, erblüht in Schönheit

 

*) Die Lebensabschnitte um die 30 und kurz vor dem 60. Lebensjahr sind die beiden Zeiten im Leben, in denen das immer passiert. Jedoch gibt es in unserem Leben, abhängig von unserem individuellen Horoskop, verschiedene andere Zeitpunkte, in denen uns die Frage nach dem eigenen, stimmigen Weg gestellt wird. Diese Zeiten voller Unruhe und oft genug voller Unsicherheit, bergen immer wieder die Chance, uns neu und erstarkt auf den Weg zu uns selbst zu machen.

Wie begegnen wir den neuen uranischen Kräften?

Merken wir es schon? Woran bemerken Sie es, woran bemerkst Du es, dass Uranus seit März dauerhaft in den Stier gewechselt ist?

In welchem Lebensbereich ist in Ihrem, in Deinem Horoskop das Sternzeichen Stier verankert? Geht plötzlich etwas viel leichter von der Hand? Sind die üblichen Skrupel, DIESES ungewöhnliche Unterfangen zu beginnen plötzlich verschwunden und nicht mehr auffindbar? Oder bahnt sich irgendwo ein kleines Erdbeben an und es verändert sich, was in Stein gemeißelt schien? Juckt es in den Fingern, sich die Freiheit zu nehmen, die bisher nur unterschwellig mal in den Sinn kam? Oder realisieren wir leicht ängstlich, dass uns eine Veränderung in einem Bereich droht, den wir SICHER nicht aufgeben wollen?

Was wird geschehen? Es kann sein, es passiert gar nichts Neues oder Ungewöhnliches. Nämlich dann, wenn die uranischen Kräfte bereits in einer für uns günstigen Weise im Leben Raum finden. Sollte da allerdings noch Luft nach oben sein, gibt er uns seit März das Werkzeug hierfür auf eine neue Art in die Hand. Seine Fragen
* Wieviel Sicherheit brauchst Du wirklich?
* Welche Sicherheiten brauchst Du?
* Wie ist es mit Deinem Selbstwertgefühl bestellt?
* Wie um Deine Sinnlichkeit und Genussfreude?
rütteln an anderen Stellen in unseren Leben als in den letzten sieben Jahren.

Wie begegnen wir diesen auftauchenden Fragen in den kommenden Jahren am vorteilhaftesten? Die Vogelstraußtechnik funktioniert jedenfalls am allerschlechtesten, wenn gerade dieser Planet dazu einlädt, seine Energien zu nutzen. Er will Befreiung und Veränderung. So mancher Impuls, das Kind mit dem Bade auszuschütten, könnte uns überfallen, wenn wir zu lang damit warten, seinem Drängen nach für uns stimmigeren Lebensumständen nachzugeben. Und irgendetwas in uns will diese neuen Lebensumstände dringend. Daher senden wir unbewusst Signale aus, damit das Leben im Zweifelsfall auch ohne unsere bewusste Steuerung die Befreiung übernimmt.

Zu spüren, wo sich eine Veränderung vielleicht gut anfühlen könnte. Zu ahnen, wo man mit der Realisierung der (neuen) Träume beginnen könnte. Einen Plan zu finden, was man behalten will und was sich verändern darf. Nachzuspüren, wie sich Freiheit auf dem einen oder anderen Gebiet anfühlen könnte, ohne gleich alles Bestehende über den Haufen zu werfen. Den passenden Weg für einen selbst zu finden, sich ein Stückchen Freiheit zu erobern….. Für all das bietet die Astrologie mit einem inspirierenden Gespräch eine wunderbare Grundlage.

Mit oder ohne einen Blick in die Sterne eröffnet sich mit einer Trancereise eine wundervolle Möglichkeit, für sich die richtigen Ressourcen zu erschließen. Unsere Seele weiß, was in jedem Moment wirklich dran ist und gut für uns. Mit einer kleinen Trance ins eigene Unbewusste abzutauchen: Das eröffnet uns den Zugang zu genau den richtigen Energien und Informationen, die uns genau jetzt gut tun.

Gönnen Sie sich, Gönne Dir einen hilfreichen, bewussten Zugang zu den aktuellen Qualitäten, die sich zeigen wollen.

Interpretation des Geburtshoroskopes mit aktuellen Einflüssen von Uranus und weiterem aktuellen Himmelsgeschehen. Auf Wunsch inklusive CD mit Aufnahme des Gespräches von einer Stunde Dauer: 120 €
BUCHUNGEN BIS 12. APRIL SONDERPREIS _ 110 €

Trancereise ins eigene Unbewusste, Dauer etwa eine Stunde (wunderschön!, erholsam!) 60 €
BUCHUNGEN BIS 12. APRIL SONDERPREIS _ 55 €

Interpretation des Geburtshoroskopes inklusive anschließende Trancereise: 180 €
BUCHUNGEN BIS 12. APRIL SONDERPREIS _ 165 €

Ich freue mich auf inspirierende Gespräche, so manches AHA-Erlebnis und Ihr / Dein frisch gestärktes Selbst-Bewusstsein nach den Terminen.

Sternengrüße von

Elisabeth

Mit meinem newsletter erhalten Sie aktuelle Informationen über Sternenkonstellationen und Angebote. Senden Sie mir eine Mail mit Betreff „Sternenbrief kostenlos abonnieren“ an info@astrologische-interpretation.de und der Sternenbrief kommt in Abständen von einem bis drei Monaten regelmäßig zu Ihnen.

Jupiter neu im Schützen

Am Morgen des 9. November geht am östlichen Horizont – kurz nach der Sonne – erstmals Jupiter wieder in seinem eigenen Zeichen, dem Schützen, auf. Dicht im Gepäck dabei hat er Mond und Merkur. Wir dürfen geballte Schütze-Kraft erwarten. Was kann das wohl bedeuten?

Jupiter wird in der Astrologie oft als der große Wohltäter gehandelt. Tatsächlich steht er im Horoskop dort, wo wir vom Leben das Beste erwarten. An seiner Position erkennen ich als Astrologin, wo und auf welche Weise jemand Zuversicht und Selbstvertrauen entwickelt.

Berührt er in seinem aktuellen Flug einen unserer Geburtsplaneten, so dürfen wir hoffen, hier Wachstum zu erfahren und das Wohlwollen unserer Mitmenschen anzuziehen.

Jupiter sorgt für Horizonterweiterung

Mit Jupiter gelingt uns unser Leben. Wir brauchen seine Kraft, um Überzeugungen zu entwickeln und nicht zum Spielball anderer zu werden. Hier wohnt die Kraft der Subjektivität. Wer keine eigenen Überzeugungen hat, tut sich schwer, herauszufinden, wofür er oder sie wirklich „brennt“. Was macht mein Leben aus? Worin finde ich Sinn? Um diesen Themen auf die Spur zu kommen, betrachtet die Astrologie auch Jupiter im Horoskop. Mit seiner Hilfe findet eine Astrologin beispielsweise heraus, was für Sie wirklich Sinn macht. Er zeigt an, wo wir bereit sind, unseren Horizont zu erweitern, wo wir uns weiterbilden wollen, wo es uns in die Ferne zieht, wo wir einem roten Faden folgen, wo wir nach Höherem streben und bereit sind, über uns hinaus zu wachsen. Wir richten uns gerader auf, den Blick in die Ferne gerichtet und sind zugleich Gestalter und Eroberer unseres Lebens.

Jupiter ist Herrscher des Zeichens Schütze. Die archetypische Natur des Schützen hat viel gemeinsam mit dem Wirken des Jupiter. Jeder Planet, der im Schützen steht, sucht nach Sinn und Wachstum, bringt uns ein Stück des lebensertüchtigenden Feuers und ein Stück Gewissheit über das, was wir erreichen wollen. Wenn nun Jupiter für ein gutes Jahr durch sein eigenes, ihm so ähnliches Zeichen gefärbt ist, wird sich seine Wirkweise verstärken. Wenn Sie sich persönlich ein Ziel gesetzt haben, kann die Kraft des Jupiter Ihnen helfen, es zu verwirklichen.

Ich weiß nicht, ob Sie es gemerkt haben: Ich habe diese äußerst positiven Eigenschaften des Jupiter geschrieben, während in meinem Hinterkopf beständig eine kleine Sirene gesummt hat. Sie sirente in etwa so: „Vorsicht, da ist ein Haken dran. Vorsicht, da kommt was nach.“ usf.

Die Astrologie liebt Jupiter zu Recht. So wenig wie es allerdings eine ausschließlich negative Kraft in der Astrologie gibt, so wenig gibt es eine ausschließlich positiv wirkende Kraft. Es geht um den Ausgleich, immer geht es um das richtige Gleichgewicht. Und mir graut tatsächlich ein wenig vor den möglichen negativen Auswirkungen dieses gehypten Wundertäters Jupiter, wenn er jetzt so viel Auftrieb bekommt.

Die Planeten schwirren derzeit auch beim Einschlafen in meinem Kopf herum. Manchmal bitte ich um einen Traum zu einem Thema, das mich gerade beschäftigt. So geschehen vor ein paar Tagen, als ich um einen Traum bat, der mir bitte einen zusätzlichen Aspekt für diesen Artikel eröffnen würde. Spannend, gell. Ich find das auch immer spannend, ob man sich dann auch wirklich an die Träume erinnern kann, die man so bestellt hat. Und ob man interpretatorisch damit dann auch Erfolg haben würde. Hier war der Erfolg gleich glasklar da und ersichtlich. Beim Aufwachen waren die Worte da: „Schwarz-Weiß“ und ich hatte auch noch ein Bild vor Augen, das deutlich von gänzlich weißen und gänzlich schwarzen Objekten ausgefüllt war. Da begann die Sirene mit ihrer Meckertour und ist erst jetzt zufrieden, wo ich beginne, ihrer Stimme Gehör zu verleihen. Das Schwarz-Weiß-Denken könnte sich mit dieser Himmelskraft durchaus verstärken. Jupiter in seiner vollen Kraft kennt keine Zwischentöne. Er hat sich ja den Horizont maximal erweitert, eine Meinung gebildet und den Sinn erfasst. Wie könnte er da eine zweite Meinung neben sich dulden.

Zu viel Jupiter fördert Schwarz-Weiß-Denken

Sie sehen: so nützlich und unverzichtbar diese Kraft für unser einzelnes zu verwirklichendes Leben einerseits ist, so zerstörerisch kann sie andererseits werden, wenn wir auf unserem Erdenball damit wild herumschlagen. Natürlich braucht jeder Mensch seine eigene Meinung und er hat auch ein Recht darauf! Aber zu viel Jupiter bedeutet, die Meinung des anderen eben nicht zu respektieren, weil man RECHT HAT. Und wenn zwei besonders Recht haben, die gegensätzlicher Meinung sind, dann kann das ordentlich krachen.

Recht haben kann ein Trumpilein. Dieser neu erstarkte Jupiter aktiviert das Horoskop von Donald Trump ebenso wie Putins und das von Erdogan. Auch Merkel (nachdem ich dies ins Netz gestellt habe, hat sie den Parteivorsitz aufgegeben – bei ihr wird Jupiter ins zwölfte Haus wandern, was viel mit der Fischeenergie des letzten Satzes unten zu tun haben könnte und weniger das Ego pusht als in anderen Häusern) und Seehofer sind dabei, Sergio Mattarella, … mehr habe ich jetzt nicht untersucht, weil ich hier auch keine Weltpolitik versuchen will. Nur Jupiter untersuchen.

Im Übrigen wird auch der Dalai Lama aktiviert, ich selbst auch und vermutlich ein paar, die das lesen auch. Was machen wir jetzt alle mit so viel Jupiter? Recht haben scheidet für mich schon mal aus. Die möglichen Szenarien sind wenig erstrebenswert. Ich habe Recht! Nein ich! Nein ich! …. ein Oberschlumpf nach dem anderen könnte geboren werden.

Jupiter in Schütze mit mit neptunischem Nebel

Ich sehe die Rettung vernebelt im Sternzeichen Fische daherkommen. Neptun ist im gesamten nächsten Jahr noch prominent in der Mitte wiederum SEINES eigenen, verstärkenden Zeichen Fische platziert. Er bildet damit die allermeiste Zeit ein sogenanntes Quadrat zu unserem entflammbaren Jupiter. Neptun könnte der rettende Löschzug sein. Wasser ist Neptuns Element. Kann sein, es fühlt sich nicht immer optimal an, zumindest nicht für Jupiter. Denn gelöschtes Feuer gibt Nebel und die klare Sicht auf den Horizont (und wer jetzt Recht hat) wird unklar bleiben. Mit dem Nebel kommen aber wieder Zwischentöne hinzu. Aus Schwarz und Weiß wird Milchglasweiß, Rauchgrau, Nebelhell … und es besteht sogar die Möglichkeit, dass durch die Lichtbrechung in den Nebeltröpfchen wieder Bunt entsteht.

Übersetzt heißt das für mich: In 2019 bringt uns Jupiter viele Möglichkeiten zum Erfolg für jedeN persönlich. Wir können vielleicht wirklich Ziele ins Auge fassen und diese für uns sinnstiftend verwirklichen. Glaube und Zuversicht dürfen wachsen, was Glück und Sinnhaftigkeit verheißt.
Es wird jedoch genügend Möglichkeiten geben, inne zu halten und verwirrt um sich zu blicken, wenn man sich mitunter fragt, ob das Ziel noch dasselbe ist, oder ob man noch dasselbe Ziel verfolgen will wie einen Tag zuvor. Lassen Sie sich verwirren, lassen wir uns alle verwirren. Als Astrologin kann ich Ihnen mit der Betrachtung Ihres Horoskopes helfen herauszufinden, wie Ihr erfolgreicher Weg durch den Nebel aussehen kann.
Neptun bringt mit aller Verwirrung am Ende größere und höhere Ziele ins Spiel, als Jupiter das vermag. Schlußendlich ist tatsächlich Jupiter in der Astrologie der zweite, alte Herrscher in den Fischen. Verbunden mit der Fischeenergie bringt er Heilung, Wohlwollen, gegenseitige Hilfe, wahre Selbstlosigkeit und ziemlich viel Gutes auf die Welt.

Die Kraft der Stille – Neptun in seinem eigenen Zeichen

Seit dem 19. Februar 2012 schon ist der Planet Neptun in seinem eigenen Zeichen Fische. Bis heute hat er die Hälfte dieses Zeichens durchwandert. Wir werden diese Energie noch mehrere Jahre zur Verfügung haben. Gaaaaanz typisch für Neptun: für den 19. Februar 2012 gibt es keinen einzigen Eintrag in Wikipedia, dass irgendetwas weltbewegendes geschehen wäre. Ich muss grinsen, denn was habe ich auch anderes erwartet bei dieser sanften Himmelsmacht. Neptun ist sicher nicht zuständig für lautes Krachbum, für Furioses, Offensichtliches oder Eindeutiges. Neptun steht unter anderem für das Unsichtbare. Er verkörpert alles, wozu wir kein Ego brauchen. In unseren Horoskopen steht er dort, wo wir offen sind für das Wunderbare und für unsere Verbindung zum Göttlichen.
Neptun verbindet uns mit etwas, was größer ist als unsere einzelne kleine Existenz. Was das sein kann, da kommen wir Astrologinnen genauso in Erklärungsnöte wie alle, die Gott erforschen wollen. Gibt es ihn nun oder nicht? Beantworten kann das keine Religion der Erde. Dafür wäre übrigens Neptun auch gar nicht zuständig: Religion fällt in das Gebiet des Schützen, weil es bei religiösen Überzeugungen um persönliche Glaubenssätze geht. Neptun ist etwas anderes. Eine spirituelle Verbindung spüren mit soetwas wie Gott, dem Universum oder allem Lebendigen, das ist eine höchstpersönliche, individuelle Sache. Das ist auch der Grund, warum wir auf den Gottesbeweis wohl ewig warten müssen: keine Statistik und keine Tatsache wird je beweisen können, ob ich Zugang zu dieser Qualität (dem Göttlichen, dem Alleins-Sein, …) habe. Das Wissen darum liegt in mir allein. Dazu brauche ich Vertrauen und die Fähigkeit zur Hingabe. Wir geben unser Ego auf, wenn wir beten und Gott bitten, die Führung zu übernehmen. Ich persönlich nehme die Existenz dieser astrologischen Rubrik Neptun / Fische als meinen persönlichen Beweis, dass es das unbeweisbare göttliche Prinzip gibt. Es würde ja was fehlen im Tierkreis, wenn wir das leugneten :-).

Sanft, ja sanft ist Neptun. Er drängt sich so wenig auf wie die Stimme Gottes in uns. Sanft, aber auch unendlich kraftvoll. Er ist wie das Wasser, das mit seiner sanften Kraft seinen Weg durch den Stein findet.

Wir haben noch andere machtvolle langsam laufende Planeten (Pluto, Uranus und Chiron) im Universum, die die Geschehnisse auf der Welt färben. Aber allein Neptun steht derzeit und über weitere Jahrzehnte in seinem eigenen Zeichen, den Fischen. In seinem eigenen Zeichen kann er seine verbindende, spirituelle Kraft ohne Einschränkung entfalten. Ohne Frage stellt er gerade den größten wirksamen astrologischen Einfluss dar. Was für eine wunderbare Qualität der Zeit. Merken wir das überhaupt??????? Wenn ja woran?

Wir können es ahnen, wenn wir die Flüchtlingsströme auf unserem Erdball betrachten. Denn Neptun steht ganz allgemein dafür, dass das Ego der Menschen zurückstecken muss. Unser Wille geschehe?!? Nicht mit Neptun! Durch den Einfluss dieser Kraft lernen wir – freiwillig oder nicht – anzuerkennen, dass unser weltliches Streben seine Grenzen hat. Lebt der Westen auf Kosten der sogenannten Dritten Welt, läuft die Sache mit einem starken Neptun jetzt aus dem Ruder. Neptun hat die ganze Menschheit im Blick. Zwar steht er im individuellen Horoskop für unsere Fähigkeit, uns diesem geheimnisvollen Großenganzen zu öffnen. Sein Ziel ist es aber, dass wir erkennen, dass wir als Einzelwesen eine lächerliche, überhebliche Erscheinung sind – wenn, ja wenn wir nicht erkennen können, dass wir ein Teil von etwas Größerem sind.

Viele Menschen spüren in den letzten Jahren den neptunischen Einfluss nur all zu deutlich! Angela Merkel zum Beispiel. Unglaublich, aber 2015 war dieser starke Neptun gradgenau in Opposition zu ihrer Venus. Danach bildete er ein Trigon zu ihrem Merkur und derzeit zu ihrem Jupiter. Weitere Transite werden bei ihr noch folgen. Wenn ich mich nicht sehr täusche, hat Frau Merkel – bei aller Kritik, die man an ihr üben kann – begriffen, dass wir das schaffen MÜSSEN (Flüchtlinge aufnehmen, Europäische Lösungen suchen), wenn wir auf dieser Erde weiter in Frieden leben wollen.

So viele freiwillige, ehrenamtliche Helferinnen wurden in den letzten Jahren aktiviert. Tierschutz, Naturschutz, der friedliche spirituelle Weg, Meditation und Yoga, freiwilliger privater Verzicht …. das alles ist stillundheimlich in den letzten Jahren gewachsen und hat an Kraft zugenommen. Das ist mehr, als nur die rationelle Einsicht, dass wir etwas tun müssen, um unser aller Zuhause, die Erde, zu retten. Sie packt uns mit Leib und Seele, die Einsicht, dass unser Ego jetzt erstmal etwas leiser zu drehen ist und wir einen Blick über unseren Tellerrand riskieren wollen.

Gut nutzen können wir Neptun, wenn wir selbst auch ab und zu still werden. Wenn wir damit offener dafür werden, unsere innere Stimme zu vernehmen. Buchen Sie ein Wochenende an der Ostsee zum Nurspazierengehen, wandern Sie mal wieder durch unsere schönen Wälder, reservieren Sie sich endlich die lange ersehnte Schweigewoche im Kloster, gehen Sie zum Chanten, zum Singen im Kirchenchor oder lernen einfach mal eine Woche lang den Fernseher aus zu lassen. Beweisen kann Ihnen das niemand, fühlen können nur Sie allein, was das mit Ihnen macht. Ich wünsche Ihnen Glück – das stellt sich nämlich ein, wenn wir anfangen, unsere inneren Stimmen wieder zu vernehmen.

P.S.: Musik und Gesang gehören zum Reich des Neptun. Zusammen mit Kerstin Pichlmaier und Andrea Würfl biete ich am 16. November 2018 einen neptunischen Abend mit heilenden Rhythmen und Gesängen, Räucherwerk und Stille an. Wenn Sie Interesse haben, dabei zu sein, schreiben Sie mir. Empfänger meiner newsletter erhalten die Einladung und Informationen hierzu automatisch. Sie können die Infos aber auch gern ohne newsletter anfordern. info@astrologische-interpretation.de

Uranus in neuem Gewand

Am 16. Mai 2018 geschieht etwas, was seit 84 Jahren am Sternenhimmel nicht mehr da war: Uranus betritt das Zeichen Stier. Um 4.35 Uhr morgens geht er zum ersten Mal wieder in dieser neuen Färbung am östlichen Himmel auf.

Uranus ist die himmlische Macht, die keine Grenzen akzeptiert. Sie bringt uns Menschen Freiheit. Manchmal gegen unseren Willen: ich spreche immer wieder mit Menschen, denen Uranus im Transit über einen Planeten ihres Horoskopes ungewollt die Befreiung von ihrem Arbeitsplatz oder Trennung vom Partner brachte, die sie zunächst sehr schmerzhaft berührte. Wenn Uranus im Spiel ist, tritt aber bei diesen Menschen oft nach einiger Zeit die Erkenntnis ein: „Gut, dass es so gekommen ist, ich hätte mich sonst nicht freiwillig aus dieser (im Nachhinein betrachtet) unbefriedigenden Situation befreit.“ Wenn der Planet Uranus im Spiel ist, geht es um geistiges Wachstum, um innere und äußere Freiheit und radikale Befreiung von scheinbaren Notwendigkeiten. Ich erlebe Menschen, die sich unter einem Uranus-Transit endlich trauen, sich selbständig zu machen, ein Sabbatjahr zu nehmen, Gesangstunden zu buchen oder freiwillig aus einer beengend gewordenen Beziehung auszubrechen.
Fehlte Uranus in unseren Horoskopen und in unserem Sonnensystem, gäbe es keine Erfindungen, keine Revolutionen und keine Befreiung von überholten Verpflichtungen.
In den letzten Jahren stand er im Sternzeichen Widder. Die Energie „Erneuerung“ war also vom Zeichen Widder auf „Beschleunigung“ eingestellt, eingefärbt mit einer gewissen Rücksichtslosigkeit. Diese Energie kann manchmal Gutes bewirken, weil sie in der Lage ist, überflüssige Verkrustungen mit großer Energie aufzubrechen.
Beim Eintritt von Uraus in den Widder vor einigen Jahren beobachteten wir die Revolutionen zuerst in Tunesien und dann in Ägypten. Revolutionen sind typisch für Uranus. Er wurde kurz vor dem Beginn der Französichen Revolution entdeckt und spiegelt einiges der damals vorherrschenden gesellschaftlichen Ereignisse wieder. Langfristige, strategische Durchhalteparolen nun sind weder die Stärken von Widder noch von Uranus. So kamen all diese Revolutionen nicht gerade zu einem zielstrebigen Ende. Allerdings waren die Wirkungen in jedem Fall gewaltig.
Ab dem 16. Mai nun wechselt der „Befreier“ Uranus sein Kleid und seine Wirkweise vom Widder- in den Stiermodus. Im Zeichen Stier geht es immer um Sicherheit, Beständigkeit, um Bewahren und abgrenzen. Wie wird Uranus wohl in diesem Kleid aussehen?

Wenn wir Planeten im Stier haben, werden diese in nächster Zeit provoziert, ihr angeborenes Sicherheitsstreben einer Überprüfung zu unterziehen. Ich fürchte, er wird so manchen Stiergeborenen (oder Menschen mit Mond oder anderen Planeten in Stier) Kopfzerbrechen bereiten. Der Rat für diese Menschen kann nur lauten: trauen Sie sich, wirklich hinzusehen, wenn Sie irgendwelche Felle davon schwimmen oder geliebte Gewohnheiten in Gefahr sehen. Uranus nimmt uns nicht zwangsläufig etwas Liebgewonnenes weg. Aber er möchte gern, dass wir wachsen und dass unser Leben und seine Bestandteile zu uns passen. Oft aber sind wir aus unseren Schuhen eben so herausgewachsen wie aus einer Beziehung, einer langweilig gewordenen Arbeit oder anderen „Gewohnheiten“. Nicht, dass wir uns zwangsläufig davon trennen müssten. Aber vermutlich dürfen wir manches nur behalten, wenn wir es schaffen, es zu verändern. Sich zu trauen, dem Partner zu sagen, dass die letzten Urlaube am Meer nicht mehr das Wahre für uns waren, weil wir wirklich gern mal wieder in die Berge wollen, ist für unsere Beziehungen dann förderlicher als Schweigen. Sie können sich schon denken, dass manchmal noch mehr, als nur das Urlaubsziel angesprochen werden müsste.
Stierqualitäten in unseren Horoskopen sind ein Segen, weil sie uns helfen, uns in der Welt einen sicheren und schönen Platz zu schaffen. Nur neigen unsere Stierqualitäten dazu, einmal Erreichtes nicht mehr verändern zu wollen. Ab da beginnt das Ganze tendenziell lebensfeindlich zu werden. Uranus bringt uns dann sicher wieder mehr Lebendigkeit zurück.

Es hat immer auch einen Einfluss auf die Welt, wenn ein so langsam laufender Planet das Zeichen wechselt. Als Uranus die letzten beiden Male in den Stier wechselte (1934 und 1851) waren jedesmal Tendenzen, diktatorische Herrschaftsstrukturen zu stärken. Das halte ich nicht für Zufall. Uranus macht den Stierqualitäten auf der Welt Angst. Gerade Stier will nichts verlieren, was er einmal scheinbar sicher sein Eigen nennt. „Was, ich soll mich fragen, ob mir das noch gut tut?“ Fragt sich entsetzt der Teil der Menschheit, der seine Schäfchen im Trockenen hat. Im Notfall bestellen wir einen Diktator, der uns verspricht, mit harter Hand durchzugreifen. Grenzen sichern! Sündenböcke suchen! Diese einsperren, abschieben, draußen halten! Die Vorboten können wir leider schon deutlich erkennen.

Was wären die richtigen Fragen, die uns Uranus jetzt stellt? Er wird in Stier mit Sicherheit die Werte-Frage stellen. Uranus steht auf Gerechtigkeit, auf Menschenrechte und einen weiten Horizont. Er wird uns in einigen Fällen vermutlich zwingen, zu viel Wohlstand zu Gunsten dem Wohle der gesamten Menschheit aufzugeben. Manch spontane Reaktion darauf wird panisch ausfallen und man wird versuchen zu retten, was sich scheinbar zu retten lohnt.
1851 konnte Napoleon III. diktatorische Vollmachten erlangen – das Aus für die damalige Republik. Aggressive Aussenpolitik und Kriege waren die Folge.
1934 erfolgte die Machtergreifung der Nationalsozialisten. Uranus hat sicher damals die ganze Welt gefragt, ob es gerecht ist, die wirtschaftlichen Folgen aus dem ersten Weltkrieg hauptsächlich den Deutschen aufzubürden. Aus heutiger Sicht war das mehr als fragwürdig. Die Deutschen fühlten sich ungerecht behandelt und stärkten die nationalsozialistischen Kräfte, die einfache und schlagkräftige Parolen dagegen boten. Mit schauderhaften Folgen, die keiner hat kommen sehen wollen.
Was passiert 2018? Werden wieder Sündenböcke gesucht, die scheinbar daran Schuld sind, dass unser Hab und Gut und unsere Sicherheit bedroht sind? Sind es diesmal die Flüchtlinge? Sozialhilfebezieher? Rentner? Wenn wir ernsthaft Ursachen und Bedrohungen unserer Lebensgrundlagen (Stierqualität ist Lebensgrundlage) einer uranischen Befreiung unterziehen wollen, wird es sicher komplizierter. Haben wir den Mut, Banken, Börsen, Spekulanten und unmoralisch agierende Konzerne unter die Lupe zu nehmen? Das wird nicht einfach. Es erfordert, genau hin zu schauen, versuchen durchzublicken, sich zu informieren und nachzudenken. Über Dinge, die kaum durchschaubar scheinen und in ihrer Komplexität manchmal mutlos machen. Wenn wir aber hier einen anstrengenderen Findungs-Prozess in Kauf nehmen, werden wir viel eher an unsere eigene Substanz geführt, wo wir uns selber fragen: Was ist mir nun wirklich wert, mich dafür einzusetzen? Und das werden vielleicht nicht immer die vordergründigen Sicherheiten sein, die anfangs panisch aufleuchten.
Ich finde, es lohnte sich. Wir haben hier in Europa ein paar Errungenschaften, die Uranus wirklich gut gefallen. Demokratie! Nicht so perfekt, wie Uranus sie selbst gern hätte, aber doch passabler, als andere Möglichkeiten der Staatsführung. Pressefreiheit! Nicht ganz perfekt, weil auch hier Macht und Geld so manches verzerren. Aber ich lebe lieber in einem Land, in dem keiner für seine Meinung im Gefängnis sitzt. Verfassungsmäßig garantiertes Recht auf körperliche Unversehrtheit! Die Menschenwürde ist unantastbar! Whow, der Satz könnte von Uranus persönlich sein.
Wir haben auf der Welt so viele Menschen wie nie, die sich einsetzen für Umweltschutz und Menschenwürde, NGOs auf der ganzen Welt, die Unrechtsregimen entgegentreten, ehrenamtliche Arbeit von Ärztinnen und Sanitätern in Kriegsgebieten, mutige Journalistinnen berichten aus Unrechtsstaaten, Internetorganisationen publizieren und unterstützen Hilferufe aus der ganzen Welt. Diese Wege entsprechen für meine Begriffe der Qualität der Zeit. Widerstehen wir der einfachen Lösung, denn die gibt es nicht. Informieren wir uns. Tauschen wir uns aus. Diskutieren wir. Schließen wir uns zusammen gegen Unrecht und auch gegen die Angst, etwas zu verlieren. Wagen wir es, Fragen zu stellen, damit wir dazu lernen. Vielleicht dürfen wir dabei sein, wenn Uranus uns doch ein Stückchen weiter bringt im Umgang mit Sicherheiten und Werten. Unsere Haut ist nur zu retten, wenn wir das Wohl des ganzen Globus im Auge haben. Auf Dauer gewinnen wir nur, wenn alle ein wenig gewinnen.

In diesen Tagen war jemand bei mir in einer astrologischen Interpretationsstunde, der mich gefragt hat, was man tun kann, wenn einen das Leid der Welt so sehr berührt, dass es einem manchmal zu viel wird. Meine Überzeugung habe ich ihm mitgeteilt: wir sind immer aufgefordert, uns gut um unser kleines, eigenes Leben zu kümmern. Keiner kann die Welt retten. Der Versuch macht unglücklich und ist zerstörerisch für unser eigenes Leben und auch für die Welt, die vielleicht nicht nach der Façon eines einzelnen Menschen gerettet werden will. Aber wo wir in unserem einzelnen, kleinen Leben mit der Welt in Berührung kommen, können wir was tun und mit anpacken. Und sicher ist es richtig, sich um die eigenen Belange gut zu kümmern. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie die neue Qualität des Uranus heilend Ihr eigenes Leben berühren kann, freue ich mich über Ihre Anfrage nach einer astrologischen Interpretation. Und: gönnen Sie sich hin und wieder eine kleine Freiheit 🙂

Huhu, das ist recht umfassend geworden in diesem Sternenbrief. Es geht bei Uranus aber halt auch nicht um einen kleinen Neben-Gott, sondern schlicht um den mythologischen Schöpfer der Welt. Schreiben Sie mir Ihre Meinung, ich freue mich auf uranischen Austausch.

Potential zur Transformation mit Chiron

Neumond mit Chiron und Neptun in Fische am 17.3.2018
CHIRON – HEILEN UND ERLÖSEN VON SCHMERZ

Der Neumond in den Fischen ist jährlich ein besonders guter Zeitpunkt, um mit Altem abzuschließen. Er fällt in diesem Jahr auf den 17. März. Eine sehr spannende Konzentration von Planeten in Fische bietet uns der Sternenhimmel an diesem Tag morgens vor 6.30 Uhr.
Ob jetzt ein früher Morgen der günstige Zeitpunkt ist, um mit etwas abzuschließen, fragen wir uns da. Allerdings ist es ein Samstag: Viele von uns müssen nicht arbeiten und können vielleicht den ganzen Samstag als Übergangstag gestalten: Ein Tag zum Innehalten, zum Aufenthalt in der Natur, in Stille, um das Alte in Frieden gehen zu lassen, um neuen Raum zu schaffen für den Eintritt der Sonne in den Widder ab dem 21. März.
Aber erst nochmal zum 17. März, dem Neumondtag vor 6.30 Uhr: Klar, Sonne und Mond befinden sich genau übereinander in Fische und gehen gerade am östlichen Horizont auf. Mit beiden vereinigt steht aber auch Chiron am Sternenhimmel.
Chiron ist in der Mythologie der große Heiler, der sich selbst von seinen Leiden aber nicht heilen kann. In unseren Horoskopen steht er für eine ganz besondere Energie. Chiron in unserem Horoskop ermöglicht es uns, Mitgefühl mit unseren Mitmenschen zu empfinden. Wie geht das vor sich? Die Geschichte: Chiron, halb Mensch, halb Tier / Pferd, Halbgott und Freund der Menschen, erleidet durch einen Giftpfeil eine schmerzende Verletzung, gegen die er kein Mittel findet. Seine Suche nach einem Heilmittel für ihn selbst bringt viele Heilmittel hervor, mit denen er vielen Menschen zu Heilung und Linderung von deren Leiden verhilft. Ihm selbst bringt keines davon Erlösung. Und sterben kann er auch nicht: er ist ja von halb göttlicher Natur, da ist sterben und vergehen nicht so einfach. Erst das Angebot des – damals aktuell herrschenden Obergottes Jupiter – sich für den ebenso ewig leidenden Prometheus zu opfern, erlöst ihn. Er nimmt Jupiters Angebot an und wird dank Jupiters Macht in ein Sternbild am Himmel transformiert. Sein Leiden hat ein Ende.

Wie alle Geschichten über die den Sternen namensgleichen Götter sagt auch Chirons Geschichte etwas über uns aus. Unser Leben: Da, wo Chiron in unserem Horoskop steht, erfahren wir schmerzlich, was es heißt, nicht perfekt zu sein. Wir hadern in diesem Bereich immer wieder mit uns und mit unseren Lebensumständen – unsere nicht heilende Wunde.
Als Chiron nach seiner Entdeckung in den 70er Jahren nach und nach begann, sich einen Platz in der Astrologie zu erobern, sprachen Astrologen noch nicht gern über seine Auswirkungen. Was sollte es bringen, die Kunden auf einen ewig schmerzlichen Punkt hinzuweisen? Das war aber zu kurz gedacht. Denn natürlich bietet sich jedem Menschen ebenso wie damals Chiron die Möglichkeit, sich vom eigenen Schmerz zu erlösen. Das Zauberwort ist Mitgefühl. So wie es Chiron erst möglich wurde, Mitgefühl für den leidenden Prometheus zu fühlen, WEIL er seine eigene Wunde hatte, so ermöglicht uns das Bewusstsein unserer eigenen Unvollkommenheit, Empathie für andere zu empfinden. Und Empathie ist es, die uns wirksam helfen lässt.

Haben wir Chiron beispielsweise in Haus sechs, dem Haus der Gesundheit, kann es sein, dass uns chronische Unzufriedenheit mit unserem Körper und unserer Gesundheit dazu bringen, Heilkünste zu erwerben, die wir dann auch anderen angedeihen lassen können. Menschen mit Chiron im Aspekt zu Mars oder Haus eins, erfahren möglicherweise von Zeit zu Zeit dieselbe Unzufriedenheit bezüglich ihrer Antriebskraft oder ihrem Durchsetzungsvermögen. Diese Menschen sind nach einiger Zeit fähiger als alle anderen, Mitmenschen oder Kinder mit genau dem selben Problem wirklich gut zu ermutigen und zu unterstützen.

Wo wir wissen, wie schmerzhaft es ist, zu scheitern, entwickeln wir Verständnis für andere und können helfen. Und was macht das Helfen mit uns selbst? Es erhebt uns in den Sternenhimmel. Für mich bedeutet das: Das erhebende Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Die Erhöhung der eigenen Person, über sich hinaus zu wachsen. Gutes Beispiel und Vorbild zu sein für andere, der Leuchtstern am Himmel: „Seht, was sie / er getan hat!“. Oder das gute Gefühl, unterm Sternenzelt und all den Sternbildern zu liegen, sich selbst als winzig zu erleben und doch verbunden mit etwas viel Größerem.

Chiron nun steht am 17. März um 6.30 Uhr genau am Aszendenten. Übrigens sind Sonne, Mond, Chiron und Neptun zusammen in einem sehr schönen Winkel verbunden mit Jupiter, der sich in Skorpion und um 6.30 Uhr im Skorpionhaus Nummer acht befindet. Einen schöneren Zeitpunkt zum Transformieren alter, schmerzender Wunden gibt es lange nicht mehr.

Haben Sie noch Lust weiter zu lesen? Es gibt da noch ein spannendes Detail, dessen ich mir erst beim Schreiben bewusst geworden bin. Vielleicht haben Sie es ja schon vor mir bemerkt: Wer gibt Chiron die Möglichkeit zur Erlösung? Jupiter! Er steht auch immer irgendwo in unserem Horoskop herum und ist ein Symbol für unsere Zuversicht. Und für unseren Gerechtigkeitssinn! Hier weiter zu denken, macht Ihnen vielleicht auch selber und ohne mich Spaß. Ich freue mich über eine Mail von Ihnen, wenn Ihnen da neue Gedanken dazu kommen.

Ein wunderbares Buch über Chiron zum tieferen Einstieg hat Eva Stangenberg geschrieben. Es ist hier erhältlich: http://www.chiron-verlag.de/Autoren-S-U/Eva-Stangenberg/Chiron-im-Horoskop.html

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Zeichenwechsel des Saturn 2017

Seit 2015 bis Ende 2017 befand sich Saturn im Zeichen Schütze.
ZEICHENWECHSEL DES SATURN 21.12.2017

Das hat sicher den Schützen nach und nach so manch unwillkommene „Bremse“ beschert. Saturn und Schütze sind keine befreundeten Qualitäten.
Zur Wintersonnenwende am 21. Dezember 2017 wechselt Saturn, der Herrscher der Zeit – und damit auch der Realität – nun in sein eigenes Zeichen, den Steinbock. Bis Ende 2020 steht er uns hier mit seiner neuen, stärkeren Kraft zur Verfügung. Die nächsten drei Jahre erhalten wir damit ein Werkzeug in die Hand, das uns hilft, mit der Realität besser zurecht zu kommen.

Saturn wird in älterer Literatur oft als Übeltäter geschmäht. Meine Aufstellungsarbeit zeigt, was die neuere astrologische Literatur beschreibt *): Das war falsch! Und es ist ja auch logisch. Saturn ist das Mittel der Wahl, um hier auf der Erde zu leben. In esoterischen Kreisen legen wir viel Wert auf spirituelle Qualitäten, auf Ablösung von materieller Bedürftigkeit, auf geistige Höherentwicklung und die Verbindung zu Gott. Wenn wir dabei unsere irdisch Existenz – und damit Saturn – vernachlässigen, dann ist es ganz schnell vorbei mit all dem. Wir haben dann nämlich keinen funktionsfähigen Körper, keine ausreichend sichere seelische Grundlage, um all diesen erstrebenswerten Tugenden nach zu gehen. Saturn kommt immer zuerst! Vielleicht hat die Menschheit deshalb 5000 Jahre gebraucht, um die Planeten HINTER Saturn zu entdecken **), die für unsere geistige Höherentwicklung zuständig sind und uns Aufträge für die ganze Menschheit in unser persönliches Horoskop einbauen. Wer weiß.

Wobei kann der frisch in Steinbock gewechselte Saturn nun helfen? Sicher lässt er uns die Realitäten hautnah spüren. Das kann zu Komplikationen führen, wenn wir die Wirklichkeit nicht sehen wollen. Kopf in den Wolken, unrealistische Vorgehensweisen, Projekte ohne ausreichende Vorbereitung und Grundlagen verwirklichen zu wollen – bei all dem wird er uns einen Strich durch die Rechnung machen.
Hilfe erhalten wir, wenn wir den Mut haben, unsere Handlungsweisen und unsere Pläne auf Herz und Nieren zu untersuchen. Erleichterung wird sich einstellen, wenn wir dann den Weg finden, wie es wirklich funktionieren kann. Saturn hat sich in allen meinen systemisch-astrologischen Horoskopaufstellungen als freundlich und um Hilfestellung für die Fragesteller bemüht herausgestellt. Er verdirbt uns zwar mitunter unsere hochfliegenden Pläne. Aber er führt uns auch auf den Weg zur Meisterschaft. Wir werden am Ende Meister darin sein, worum wir uns bemühen.

Natürlich brauchen wir zu gegebener Zeit auch den Wagemut Jupiters, die Kraft der Träume und Visionen von Neptun und Uranus. Eben alles zu seiner Zeit. Doch wenn wir jetzt mit Saturn in die Zeit der realistischen Verwirklichung gehen, wird uns das vermutlich auch auf die Zeit vorbereiten, wenn 2019 Uranus, der geistige Inspirator, in das Erdzeichen Stier wechselt und sich darin vermutlich recht unwohl fühlen wird. Vielleicht haben wir dann so viel Realitätssinn erworben, dass wir auch diese Herausforderung der Zeit besser annehmen können. Möglicherweise fragt uns Uranus nämlich in einem Jahr, wie er mit all diesem „irdischen Zeugs“ wie Körper, Wohlbefinden, Selbstwert und persönliche Wertvorstellungen, mit dem Streben nach persönlicher Sicherheit und Ernährung umgehen soll. Und wir haben dann schon ein Jahr 2018 lang Antworten hierfür gesammelt, die wir ihm dann präsentieren können 🙂

Für unseren Planeten Erde ist es – das fühlen sicher viele von uns sehr deutlich – an der Zeit, die Realität anzuerkennen. Umweltverschmutzung, Ausbeutung der Ressourcen, globale Flüchtlingsbewegungen – und viel zu wenige, die bisher Verantwortung dafür übernommen haben. Saturn in Steinbock bietet auch hier neu Kraft und Wege. Er wird uns deutlich zeigen, wenn wir es weiterhin versäumen, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Und jeden Schritt honorieren, den wir in die richtige Richtung tun.

*) Literaturempfehlung: Ursula Strauß, Die Wandlung Saturns, erschienen bei Urania, Vertrieb durch astronova
**) Uranus, Neptun und Pluto stehen für diese überpersönlichen „Aufträge“ an uns