SternenVorSchau Astro

Interessante Sternenkonstellationen bot 2020 wirklich viele – und es sind weiter besondere Energie-Cocktails aus den Sternen im Anflug.

Was mir immer wichtig ist, wenn ich mit den Sternen in die Zukunft schaue: Seriöse Astrologie kann nur Energien beschreiben. Konkrete Ereignisse daraus herzuleiten wäre Glücks- und Zufall.

Gestern wieder hat mich eine Kundin diesbezüglich gefragt: „Und was nützt mir Deine Art von Astrologie dann?“ Ich antworte: „Die Eigenverantwortung bleibt bei Dir!“. Hilfreiche Astrologie sagt Dir, welche Energien unterwegs sind. Du musst und kannst aber immer selbst entscheiden, was Du damit machst. Natürlich übersetze ich die Energien für Dich in Menschensprache, das heißt, ich schlage Dir Möglichkeiten vor, wie diese Energien zum Leben erweckt werden könnten. Ob das für Dein Leben passt, entscheidest dann immer Du selbst.

Hier liest Du meine Übersetzung der Sternen-Energien der nächsten Monate zusammen mit den zugrundegelegten astrologischen Details.

14. Dezember 2020:
Ich sehe im Dezember einige große Veränderungen am Sternenhimmel. Eine Sonnenfinsternis am 14. Dezember bei Neumond in Schütze spricht zunächst von Zuversicht, wie es der Advent nahelegt. Jedoch ist die bereits das ganze Jahr über bekannte Schwere noch vorhanden. Trotz Aufbruchstimmung wird sich die Zuversicht vielleicht nur innerlich festigen können. Einerseits empfindest Du vielleicht das große Bedürfnis, Dich aus Beschränkungen zu befreien, andererseits werden diese Bemühungen sabotiert. Du kannst Dich innerlich neu ausrichten und neue Pläne ins Auge fassen. Das ist wichtig, auch wenn sich später nicht alles genau so umsetzen lässt, wie Du es planst. Die Richtung aber stimmt, der Geist will weiter werden.

16. Dezember:
Zwei Tage später erfährt die empfundene Schwere des Jahres 2020 ein letztes Mal Verstärkung. Belastungen werden verstärkt wahrgenommen, wenn man Planeten in der Nähe stehen hat. Eine sehr empfindliche Note wird hinzugefügt. Man fühlt sich schnell angegriffen, überfordert und neigt zu emotionalen Explosionen, wenn Planeten des eigenen Horoskopes in einem Zeichen um die 20º stehen.

21. Dezember:
Wenige Tage später findet ein stellares Ereignis statt, das Astrolog*innen auf der ganzen Welt schon versuchen, in Worte und Voraussagen zu fassen. Jupiter und Saturn wechseln fast zeitgleich von Steinbock in Wassermann – gleichzeitig zum Zeitpunkt der Sonnenwende. Astrologisch wäre da einiges an Fachsprech noch zu verlieren, da tatsächlich viel zusammenkommt, was sehr, sehr selten zusammenkommt. Was können wir erwarten?
Die neue Besetzung mit Jupiter und Saturn in Wassermann wird ab dem Jahreswechsel für Monate neue Energien in unsere Leben pflanzen. Wie jedes Zeichen hat Wassermann dabei gute und schlechte Möglichkeiten anzubieten. Die Vermutung liegt nahe, dass vielen von uns noch wichtiger wird, die Formen unseres Zusammenlebens auf diesem Erdball neu zu gestalten. Jupiter bringt hier den Schwung, die Zuversicht und die Überzeugung mit. Saturn steuert die Einsicht der Notwendigkeit bei. Es ist keine einfache Kombination mit den beiden, mit Jupiter und Saturn als eng verbundenes Paar. Sie könnten sich gegenseitig viel geben, müssen aber beide auf einige ihrer Eigenarten verzichten. Jupiter wäre gern schneller am Ziel, Saturn bremst und sorgt für nachhaltigere Ergebnisse. Saturn würde gern gründlicher vorgehen, weil er die Gefahren übereilten Handelns kennt, Jupiter sorgt dafür, dass wir trotzdem zuversichtlich bleiben, irgendwann zu einem Ergebnis zu kommen. Beide Planeten bergen in Wassermann die Gefahr, die eigenen Ideen zu überhöhen und keine*n andere*n mehr zu Wort kommen zu lassen. Hier betreten wir dann das Feld aller Ideologien der Menschengeschichte.
Wo diese Konstellation Dein eigenes Horoskop berührt, wirst Du mit ziemlicher Sicherheit frischen Wind einkehren fühlen. Dort wird Dir auf möglicherweise überraschende Weise klar, dass einiges nicht so bleiben muss, wie es immer war. Ein ganz neues Schild mit der Aufschrift „Freiheit“ steht auf diesem Lebensbereich. Die Devise ist hier ganz klar, mit den Veränderungen zu gehen, ohne das Kind mit dem Bade auszuschütten.

Pluto verweilt noch weitere drei Jahre in Steinbock und versucht uns vermutlich weiter zu lehren, gut für uns selbst und unsere Gesellschaft gleichzeitig zu sorgen. Daran ändert sich bis 2023 energetisch nichts, auch wenn sich natürlich unser Leben ändert.

Weihnachten 2020:
Zu Weihnachten gleich wird die neue Qualität durch ein Quadrat aus der in Stier und Widder zeichenübergreifenden Konjunktion von Mars, Mond und Uranus herausgefordert. Wenn wir Streit suchen, werden wir leider vermutlich genau an Weihnachten fündig. Außer, wir sind uns dieser Gefahr bewusst und atmen erstmal durch, bevor wir uns in den Porzellanladen begeben. Wir alle sind unter Stress derzeit, da kann man beim Gegenüber das Wort schon mal von der Goldwaage nehmen. Sind wir nicht alle ein wenig … (über)sensibel derzeit? Wenn wir es richtig machen, steuert viel Erdqualität aus dem Sternenhimmel an diesem Tag auch die notwendige Fähigkeit bei, sich zurück zu nehmen. Dann kommt man später wieder besser miteinander aus.

Aussichten über den Jahreswechsel hinaus:
Die beiden Neulinge in Wassermann, Jupiter und Saturn, gehen dann die nächsten Monate ins Quadrat mit dem Herrscherplaneten des Wassermann, mit Uranus. Die Gefahr ist groß, dass man sich unter diesem Einfluss auf fixe Ideen versteift oder einem Guru-Ersatz folgen möchte, der die scheinbar einzige Wahrheit verkündet.
Es bleibt zu hoffen, dass wir aus der Übermacht von Planeten in Steinbock des Jahres 2020 die Botschaft dieses Erdzeichens retten konnten: Unser Wirken auf Erden hat seine Grenzen – aber es ist immens wichtig, alles zu tun, was wir können. Für uns selbst ebenso wie für unsere Mitmenschen. Erkennen wir, wo wir uns selbst bisher überschätzt haben – aber lassen wir uns nicht entmutigen, zu tun, was wir können. Diese Botschaft ist super-wichtig, um mit der kommenden wassermännischen Zeit zurecht zu kommen. Unter Wassermann wird es viele Ideen geben, Visionen, Ideale, Vorstellungen von einer perfekten Welt und großer Veränderungen. Das kann nur gelingen, wenn wir unsere menschlichen Grenzen dabei anerkennen und sie immer wieder mal etwas im Auge haben.